Menschenrechte in Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

Erfolgreich arbeitet das LBI für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) seit vielen Jahren konzeptionell und in der Praxis zum Thema Menschenrechte in Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Wirtschaft, um Menschenrechte für AkteurInnen in diesen Bereichen greif- und umsetzbar zu machen.
Die beiden Fachgebiete verbindet, dass Menschenrechte zunächst „übersetzt“ werden müssen, um verstanden und wirksam zu werden - oft spricht man vom Mehrwert von Menschenrechten für die EZA und die Wirtschaft und einem „Menschenrechtsansatz“ in diesem Zusammenhang. In Berücksichtigung dieser sehr unterschiedlichen und spezifischen Themenfelder muss ein Menschenrechtsansatz differenziert und für die jeweiligen Aufgabenbereiche und AkteurInnen kontextualisiert werden.

Beide Themenfelder haben in den letzten Jahren sehr starke Impulse gesetzt: Unternehmen wurden als mögliche neue „Menschenrechts-Verantwortliche“ identifiziert, die komplementär zu Staaten Menschenrechte respektieren und fördern sollen. Und eine immer größere Zahl an AkteurInnen der EZA hat den Menschenrechtsansatz als universell legitimierten und effektiven Entwicklungsweg sowie als Ziel für Staaten zur Armutsbekämpfung erkannt und arbeitet in Projekten und Programmen an seiner konkreten Umsetzung.

Das BIM bietet Beratung und Unterstützung bei der praktischen Anwendung des Menschenrechtsansatzes in EZA und Wirtschaft an.

Unsere Aktivitäten auf einen Blick:

  • Beratung/Consulting
  • Forschung und Publikationen
  • Vorträge und Workshops
  • Implementierung von Projekten
  • Monitoring
  • Audits

Details zu den Aktivitäten des LBI-GMR finden sich in den einzelnen Themenblocks.

Erarbeitung einer Gender-, Diversitäts- und Inklusions-Policy für die Österreichische Volkshilfe

Im Auftrag der Volkshilfe Solidarität erarbeitet das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte unter der Leitung von Sabine Mandl eine Gender-, Diversitäts- und Inklusions-Policy für die Bundesgeschäftsstelle der Volkshilfe, Volkshilfe Solidarität und Volkshilfe Forschung in Österreich.

Schlussfolgerungen 2021 des Europäischen Ausschusses für Soziale Rechte (ECSR) veröffentlicht

ESCR veröffentlicht Schlussfolgerungen 2021

Am Mittwoch, den 23. März 2022, veröffentlichte der Europäische Ausschuss für Soziale Rechte (ESCR) unter Vorsitz von Karin Lukas, Programmlinienleiterin am LBI-GMR und Präsidentin des ESCR, seine Schlussfolgerungen 2021. Basierend auf den vorgelegten Berichten der Vertragsstaaten und zivilgesellschaftlichen Organisationen prüfte der Ausschuss die Situation in 33 Mitgliedsstaaten des Europarats auf Konformität mit Artikeln der Europäischen Sozialcharta (ESC), die sich auf die Themengruppe "Gesundheit, soziale Sicherheit und Sozialschutz" beziehen.

Details
Ort: 
Europarat, Straßburg/Frankreich

STUDIENPRÄSENTATION: Diversitätsmaßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Resilienz von Unternehmen in Krisensituationen

Am 19. Januar 2022 um 17 Uhr präsentieren Barbara Liegl und Katrin Wladasch im Rahmen der Veranstaltung Diversitätsmaßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Resilienz von Unternehmen in Krisensituationen die Ergebnisse der Studie "Resilienz durch Diversität in Unternehmen" im Auftrag der Gleichbehandlungsanwaltschaft. Weitere Informationen zum Event gibt es hier.

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Ort: 
Online via Zoom

Habitat-Tag

World Habitat Day

Anlässlich des World Habitat Day 2021 am 4. Oktober, weist das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte auf den nach wie vor existierenden Mangel an adäquatem und bezahlbarem Wohnraum sowie die Verschärfung der Problemlage im Zuge der COVID-19-Krise hin.

Round table "European Social Charter – 60th anniversary and 25 years of Russian membership of the Council of Europe"

Am 29. September spricht Karin Lukas, Präsidentin des Europäischen Sozialausschusses (Europarat) und Senior Researcher am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, beim Runden Tisch zum Thema „European Social Charter – 60th anniversary and 25 years of Russian membership of the Council of Europe“ beim Ministerium für Arbeit und Sozialschutz der Russischen Föderation in Moskau.

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Ort: 
Moscow, Russian Federation