icon / home icon / small arrow right / light Veranstaltungen icon / small arrow right / light Roundtable „AI Governance in a Fragmented Landscape“

Roundtable „AI Governance in a Fragmented Landscape“

Datum

Donnerstag, 21. Mai 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr

Ort

TUM Think Tank der Technischen Universität München (TUM) (Richard Wagner Str. 1, D-80333 München)

Internationale Expert:innen aus den Bereichen Völkerrecht, KI-Governance, Menschenrechte und internationale Beziehungen diskutieren Wege zu einem weltweit verbindlichen Rahmen für die KI-Governance.

Die Diskussionen über eine effektive und effiziente Regulierung künstlicher Intelligenz (KI) im  Völkerrecht haben an Dynamik gewonnen. Der Fokus verschiebt sich dabei von unverbindlichen ethischen Leitlinien hin zu verbindlichen rechtlichen Rahmenwerken. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen das Rahmenübereinkommen des Europarats über KI und Menschenrechte (2025), der UN Global Digital Compact (2024) und der Entwurf der UN Convention on AI, Data and Human Rights (Münchner Übereinkommen, 2024).

Zu diesem Thema bringt ein Roundtable am Donnerstag, 21. Mai 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr, im TUM Think Tank der Technischen Universität München (TUM) (Richard Wagner Str. 1, D-80333 München) internationale Expert:innen auf Einladung zusammen. Unter dem Titel „AI Governance in a Fragmented Landscape“ diskutieren sie Wege zu einem global verbindlichen Rahmen für KI-Governance im Kontext des Völkerrechts. Organisiert wird das Event gemeinsam vom Institut für Ethik in der KI der TUM (TUM IEAI), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) und der Universität Wien. Vonseiten des LBI-GMR sind unser wissenschaftlicher Direktor Michael Lysander Fremuth sowie unsere Kollegin Camilla Haake, Leiterin der Programmlinie „Nachhaltigkeit, Entwicklung, Wirtschaft und Soziales“, maßgeblich an der Organisation und Durchführung der Veranstaltung beteiligt.

Besonderes Augenmerk wird bei der Veranstaltung auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen bestehenden Regulierungsansätzen sowie auf Perspektiven aus Europa, Amerika und dem Globalen Süden gelegt. Die Diskussion wird in einen strategischen Bericht einfließen, der die Perspektiven globaler Interessengruppen zur menschenrechtsbasierten KI-Governance zusammenfasst. Zudem wird sie mögliche Wege zur Förderung der Verhandlungen über die vorgeschlagene „UN Convention on AI, Data and Human Rights“ aufzeigen.