icon / home icon / small arrow right / light Veranstaltungen icon / small arrow right / light Tagung zu „Rechten der Natur“ mit Camilla Haake

Tagung zu „Rechten der Natur“ mit Camilla Haake

Wann:

Donnerstag, 2. Oktober, 14:00 Uhr bis Samstag, 4. Oktober 2025, 12:00 Uhr

Wo:

Zentrum für Erwachsenenbildung (ZEB), Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover

Expert:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft diskutieren im Rahmen einer mehrtägigen Tagung über das Thema „Rechte der Natur“.

Welche Implikationen hat es, wenn Flüsse, Berge oder Tiere den Status von Rechtssubjekten erhalten? Das Konzept der „Rechte der Natur“ sieht davon ab, Ökosysteme, Tiere und Pflanzen ausschließlich als Objekte oder Ressourcen zu betrachten. Vielmehr werden der Natur inhärenter Wert und Schutzwürdigkeit zugesprochen, indem sie als aktive Trägerin von eigenen subjektiven Rechten etabliert wird. Der Ansatz gewinnt im Kontext industrieller Ausbeutung der natürlichen Umwelt sowie verschiedenster ökologischer Krisen global immer mehr an Bedeutung.

Von Donnerstag, 2. Oktober 2025, bis Samstag, 4. Oktober 2025, veranstaltet die Diakonische Gesellschaft für Bildung und Begegnung DiaCampus eine Tagung zum Thema „Eigene Rechte für die Natur. Ein notwendiges Instrument zur Rettung unserer Lebensgrundlagen“. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Erwachsenenbildung in Hannover. Im Rahmen der Tagung werden in Vorträgen, Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion neben den Grundlagen und der Bedeutung der „Rechte der Natur“ auch das Verhältnis Mensch-Natur sowie Handlungsperspektiven auf Basis der Idee der Eigenrechtsfähigkeit der Natur als Subjekt diskutiert. Camilla Haake, Leiterin der Programmlinie „Nachhaltigkeit, Entwicklung, Wirtschaft, Soziales“ am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR), wird eine thematische Sektion zum Thema „Internationale Erfahrungen mit den Rechten der Natur“ moderieren. Inhalt dieses Programmpunkts sind Vorträge dreier Rechtsexpertinnen zu Anwendungsbeispielen der „Rechte der Natur“ aus Ecuador, Neuseeland und Spanien.

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung sowie zum Tagungsprogramm finden Sie hier.