Jenseits Europas: Die Externalisierung des Asylschutzes
Adel-Naim Reyhani bei der zweiten ELU-S-Jahrestagung in Lissabon
In rund 150 parallelen Podiumsdiskussionen setzten sich 700 europäische Rechtswissenschaftler:innen vom 1. bis 3. September 2026 an der Universidade Católica Portuguesa in Lissabon mit dem Konferenzthema „Worte oder Taten? Der europäische Moment“ auseinander. Unser Kollege Adel-Naim Reyhani aus der Forschungsgruppe „Asyl und Migration“ wirkte an einer Podiumsdiskussion zum Thema Externalisierung der Asylpolitik und Rückführung mit.
In den Beiträgen der Podiumsteilnehmer:innen wurde untersucht, ob rechtliche Rahmenbedingungen theoretisch und praktisch einen wirksamen Rechtsschutz gewährleisten können. Das Panel befasste sich mit der Überwachung der Grundrechte in Drittstaaten, mit Schutzvorkehrungen in externalisierten Verfahren, mit sicheren Herkunftsländern und deren gerichtlicher Anfechtung sowie mit dem sich abzeichnenden Rahmen für Rückführungszentren. In seinem Beitrag teilte Reyhani erste Erkenntnisse darüber, wie das Völkerrecht dazu führen kann, dass Flüchtlinge im Rahmen von Externalisierungsvereinbarungen ohne einen eigenen sicheren Aufenthaltsort zurückbleiben.
Weitere Informationen zu Reyhanis’ Forschung zum Thema Externalisierung:
Externalisierung und Rechtelosigkeit
Gatekeepers to International Refugee Law? – The Role of Courts in Shaping Access to Asylum (ACCESS)
