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28 Aug. 2026 von lbigmr

Die Rolle von Gerichten in Demokratien

Unser Kooperationspartner, der Forschungsverbund Demokratie und Menschenrechte der Universität Wien, lud am 20. September 2026 zur Podiumsdiskussion ein.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Sylvia Kritzinger, Co-Direktorin des Forschungsverbunds, und Marko Štucin, Botschafter der Republik Slowenien in Österreich. Michael Lysander Fremuth, Co-Direktor des Forschungsverbunds, Professor an der Universität Wien und Wissenschaftlicher Direktor des LBI-GMR, moderierte das Gespräch zwischen Ingrid Siess-Scherz, Richterin am österreichischen Verfassungsgerichtshof, und Vasilka Sancin, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Im Mittelpunkt stand das Spannungsfeld zwischen richterlicher Kontrolle und demokratischer Selbstbestimmung: Wie können Gerichte Demokratie und Grundrechte schützen, ohne selbst zur gesetzgebenden Instanz zu werden? Diskutiert wurden die Grenzen richterlicher Macht, das Verhältnis zwischen Gerichten und gewählten Institutionen sowie die Bedeutung richterlicher Unabhängigkeit und öffentlichen Vertrauens. Auch das Publikum brachte sich mit Fragen und Perspektiven in die Diskussion ein.

Die Veranstaltung war dem Andenken an Mirjam Škrk, renommierte Völkerrechtlerin sowie ehemalige Richterin und Vizepräsidentin des slowenischen Verfassungsgerichts, gewidmet.

Den vollständigen Veranstaltungsbericht finden Sie auf der Website des Forschungsverbunds.