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09 Sep. 2026 von lbigmr

EU-Unterstützung für Rechtsstaatlichkeit in Nordmazedonien: 12. Quartalsbericht

Neues E-Learning stärkt Menschenrechtskompetenz in der öffentlichen Verwaltung in Nordmazedonien.

Die vergangenen Monate des EU-Projekts „EU-Unterstützung für Rechtsstaatlichkeit in Nordmazedonien“ waren nicht nur von erfolgreichen Bemühungen geprägt, das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Diskriminierung und regulierte Lobbyarbeit zu schärfen, sondern auch von konkreten Maßnahmen zur Förderung der Menschenrechte und zum Aufbau einer effizienten, bürgerorientierten öffentlichen Verwaltung, in der Menschenrechtsprinzipien sowohl Teil der institutionellen Kultur als auch der täglichen Arbeit sind.

Ein zentraler Schritt war die Entwicklung eines neuen E-Learning-Tools, das darauf abzielt, die Kenntnisse und Kompetenzen von Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung zu stärken und sie dabei zu unterstützen, einen menschenrechtsbasierten Ansatz in ihrem Arbeitsalltag anzuwenden. Dadurch soll die Zusammenarbeit gefördert und ein Beitrag zu professionellen, transparenten Institutionen geleistet werden, die im Dienste der Bürger:innen und unter Achtung der Menschenrechte arbeiten.

Laut dem mazedonischen Minister für öffentliche Verwaltung, Goran Minchev, ist das Vertrauen in die Institutionen ein grundlegender Bestandteil einer funktionierenden öffentlichen Verwaltung. Dieses Vertrauen kann nur auf der Grundlage einer fairen und gleichberechtigten Behandlung aller Bürger:innen entstehen. Die neue Plattform, die in das Lernmanagementsystem des Ministeriums integriert wird, unterstützt dieses Ziel mit interaktiven und praxisorientierten Inhalten.

Der offizielle Start der E-Learning-Plattform stellt einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit zur Förderung der Menschenrechtsbildung und zur Erweiterung der Fortbildungsmöglichkeiten für Beamt:innen dar. Vertreter:innen des Ministeriums für öffentliche Verwaltung, der Europäischen Union und des EU-Projekts begleiteten den Start der Plattform. Katrin Wladasch und Barbara Liegl vom Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte waren an der Entwicklung der Plattform beteiligt und brachten ihre menschenrechtliche Expertise in die Gestaltung der Inhalte und des Ansatzes ein.

Das E-Learning-Tool ist ein konkreter Schritt zu rechenschaftspflichtigeren, vertrauenswürdigen und menschenrechtskonformen öffentlichen Dienstleistungen.

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