Johanna Blimlinger
MAJohanna Blimlinger ist seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe (Un-)Gleichheit und Antidiskriminierung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Antidiskriminierungsrecht, den rechtlichen und gesellschaftlichen Dimensionen von Geschlechterverhältnissen mit besonderem Fokus auf geschlechterbasierter Gewalt sowie der EU-Grundrechtecharta. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Umsetzung von Menschenrechten auf lokaler Ebene, partizipativen Forschungsansätzen und intersektionalen Perspektiven auf Gleichstellung und Antidiskriminierung.
Johanna studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte den Masterstudiengang „Human Rights, Culture and Social Justice“ an der Goldsmiths, University of London. Nach Abschluss ihrer Gerichtspraxis war sie an der Hochschule Campus Wien tätig. Anschließend arbeitete sie bei der (Bundes-)Gleichbehandlungskommission sowie am Institut für Legal Gender Studies der Johannes Kepler Universität Linz, bevor sie 2024 an das LBI-GMR wechselte.
Forschungsschwerpunkte
Antidiskriminierungsrecht, Legal Gender Studies, Geschlechterbasierte Gewalt, Intersektionalität, Menschenrechte, EU-Grundrechtecharta, Partizipative Forschung
Publikationen
2025
- Blimlinger, Johanna; Wladasch, Katrin; Pritz-Blazek, Constanze; Mandl, Sabine; Riegler, Edith: Status quo-Erhebung von Maßnahmen und Unterstützungsangeboten bei geschlechterbasierter Gewalt an österreichischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen, 2025.
- Birtha, Magdi; Wladasch, Katrin; Blimlinger, Johanna; Gjylsheni. Enhancing Charter Compliance of EU Funds. Research Report.
Letzte Forschungsprojekte
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Nationaler Rahmen für Gewaltschutz im Hochschul- und Forschungsbereich
Im Auftrag des BMFWF begleitet das LBI-GMR die Entwicklung eines nationalen Rahmens zur Prävention von und zum Umgang mit geschlechterbasierter Gewalt an österreichischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Das Vorhaben knüpft an die Ergebnisse der vorangegangenen Status quo-Erhebung an und setzt zwei der daraus abgeleiteten Empfehlungen in einem sektorenübergreifenden und partizipativen Prozess um.
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Projekt „Ankerpunkte“ zum Thema rurale und künstlerisch-kreative Innovation für Alzheimer-Betroffene in vier Gemeinden des nördlichen Waldviertels
Das Projekt „Ankerpunkte“ entwickelt und erprobt partizipative, künstlerische und kreative Ansätze für ländliche Gebiete mit Menschen mit Alzheimer, ihren Angehörigen und der lokalen Bevölkerung. Dabei entstehen neue gemeinsame kreative Ansätze, die soziale Teilhabe fördern und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.
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Frauen* mit Behinderungen als Mentorinnen für ökonomische Selbstbestimmung – Strategien zur Entlastung von Mental Load
Das partizipative Projekt setzt gemeinsam mit Frauen* mit Behinderungen ein innovatives Mentorinnen-Dialog-Konzept österreichweit um.
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RIGHTSCITIES: Lokale Umsetzung der Charta der Grundrechte der EU durch Operationalisierung des FRA-Rahmens für Menschenrechtsstädte
Das Projekt hat zum Ziel, eine effektive Umsetzung der EU-Grundrechtecharta auf Ebene der Städte zu erarbeiten und das Bewusstsein in diesem Bereich zu stärken.
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ECHOFunds – Enhancing Charter Compliance of EU Funds
ECHOFunds zielt darauf ab, die Menschenrechtskonformität von EU-Förderungen zu verbessern, indem das Bewusstsein für die Rechte der Charta und ihre Auswirkungen geschärft und ein gemeinsames Verständnis der Rolle der verschiedenen Akteur:innen in allen Phasen des Finanzierungszeitraums gefördert wird.
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Wien: Stadt der Menschenrechte – Fachliche Begleitung 2024/25
Wien feiert mit fachlicher Unterstützung des LBI-GMR zehn Jahre als „Stadt der Menschenrechte“ sowie das zehnjährige Bestehen des Menschenrechtsbüros.
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Status quo-Erhebung von Maßnahmen und Unterstützungsangeboten bei geschlechterbasierter Gewalt an österreichischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen im Wirkungsbereich des BMFWF
Das Projekt untersucht, welche Maßnahmen und Unterstützungsangebote bei geschlechterbasierter Gewalt es derzeit an Hochschul- und Forschungseinrichtungen im Wirkungsbereich des BMFWF gibt und entwickelt daraus Empfehlungen für die einzelnen Sektoren sowie das Bundesministerium.