Seit Mitte Februar 2026 ist Sebastian Sperner als wissenschaftlicher Mitarbeiter am LBI-GMR tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Asyl und Migration, insbesondere im Rahmen des vom FWF geförderten Projekts Externalisierung und Rechtelosigkeit, das untersucht, wie aktuelle Externalisierungspraktiken in der Asyl- und Migrationspolitik zu Situationen der Rechtelosigkeit führen können, und die Rolle des internationalen Flüchtlingsrechts bei der Bewältigung dieser Entwicklungen beleuchtet. Neben seiner Forschungstätigkeit ist er als Rechtsexperte bei der „Asylkoordination Österreich“ tätig, wo er sich auf die Vernetzung von Beratungsorganisationen, strategische Prozessführung, Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung konzentriert.

Sebastian studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte als Fulbright-Stipendiat ein Aufbaustudium im Fach „International Legal Studies“ an der NYU School of Law. Nach seinem Abschluss arbeitete er mehrere Jahre als Rechtsreferendar in einer privaten Kanzlei und spezialisierte sich auf Asyl- und Einwanderungsrecht, Medien- und Persönlichkeitsrecht sowie Strafrecht und Opferschutzrecht. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit hielt er öffentliche Vorträge und führte Einführungskurse zum Asylrecht für ein nichtfachkundiges Publikum durch. Außerdem verband er seine Anwaltspraxis mit Forschung und gesellschaftlichem Engagement und erwarb durch das Verfassen wissenschaftlicher Fachbeiträge wertvolle Einblicke in das akademische Publizieren.

Forschungsschwerpunkte

Externalisierung, Rechtelosigkeit, Internationales Flüchtlingsrecht

Letzte Forschungsprojekte

  • Externalisierung und Rechtelosigkeit

    Dieses Forschungsprojekt untersucht, wie das internationale Flüchtlingsrecht dazu beiträgt, dass Flüchtlinge, die von Externalisierungsmaßnahmen betroffen sind, rechtelos werden.

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