Agnes Taibl
MScAgnes Taibl ist seit 2015 am Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) tätig und leitet die Forschungsgruppe „Rechtsstaatlichkeit und Reform des öffentlichen Sektors“. Sie ist für die strategische Leitung, die operative Steuerung und die Qualitätssicherung des Projektportfolios der Forschungsgruppe verantwortlich. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Rechtsstaatlichkeit, Reform des öffentlichen Sektors, „good governance“ und einen menschenrechtsbasierten Ansatz. Darüber hinaus leitet und verwaltet sie komplexe, von der EU finanzierte Projekte, die angewandte Forschung, Kapazitätsaufbau, institutionelle Reformen und Rechtsangleichung im Kontext der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik der EU miteinander verbinden.
Agnes hält Master-Abschlüsse in Internationaler Entwicklung und Internationaler Betriebswirtschaft und besitzt ein Zertifikat in Organisationsentwicklung. Bevor sie ans LBI-GMR kam, war sie im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Südafrika und Simbabwe tätig und unterstützte dort die kommunale Verwaltung, demokratische Reformprozesse und zivilgesellschaftliche Akteure. Außerdem war sie als Beraterin für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Korruptionsbekämpfung im österreichischen Parlament tätig. Im Laufe ihrer Karriere hat sie an der Schnittstelle von Politik, institutioneller Reform und internationaler Zusammenarbeit gearbeitet und durch die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft zur Stärkung von Governance-Strukturen beigetragen.
Schwerpunkte
Rechtsstaatlichkeit, Reform des öffentlichen Sektors, Menschenrechtsbasierter Ansatz, Projektmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management
Letzte Forschungsprojekte
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EU-Unterstützung für Rechtsstaatlichkeit in Nordmazedonien
Das Projekt zielt darauf ab, Nordmazedonien durch die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit auf seinem Weg in die EU zu unterstützen. Es umfasst den Justizsektor, die Strafverfolgung, die Korruptionsbekämpfung und den Schutz der Menschenrechte.
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Wien: Stadt der Menschenrechte – Fachliche Begleitung 2024/25
Wien feiert mit fachlicher Unterstützung des LBI-GMR zehn Jahre als „Stadt der Menschenrechte“ sowie das zehnjährige Bestehen des Menschenrechtsbüros.
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Sida Rahmenvertrag für Demokratie und Menschenrechte
In diesem dreijährigen Rahmenvertrag mit der schwedischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit erbringt das LBI-GMR Beratungsleistungen für das Sida-Hauptquartier in Stockholm sowie schwedische Botschaften weltweit.
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ALBANIEN: Institutionenaufbau zur Angleichung an den acquis communautaire zum Schutz personenbezogener Daten (Twinning)
Das Gesamtziel des Projekts ist die Stärkung der institutionellen Kapazitäten des albanischen Kommissars für Information und Datenschutz (IDP) zur Überwachung und Kontrolle des Schutzes personenbezogener Daten im öffentlichen und privaten Sektor.
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Beratung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in den Bereichen Governance, Menschenrechte und Friedensförderung
Das Projekt diente dazu, die Austrian Development Agency und das österreichische Außenministerium bei der Verankerung von Menschenrechten, Demokratie, guter Regierungsführung sowie Friedenssicherung und Konfliktprävention in der Entwicklungszusammenarbeit fachlich zu beraten und zu unterstützen.
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SERBIEN: Unterstützung zur verstärkten Bekämpfung des Menschenhandels (Twinning)
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die Kapazitäten maßgeblicher Institutionen zur Bekämpfung aller Formen des Menschenhandels im Einklang mit EU ‚best practices‘ zu stärken und dadurch zur Umsetzung des EU acquis beizutragen.
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Forschungsprojekt RiVi: Rechte von Opfern physischer Gewalt: Verbesserter Zugang zu forensischen Untersuchungen
Das Rivi-Projekt beschäftigt sich mit dem Recht von Gewaltopfern auf den Zugang zu klinisch-forensischen Untersuchungen, unabhängig davon, ob sie eine strafrechtliche Klage einreichen oder nicht.
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UKRAINE: Stärkung der institutionellen Kapazitäten des Obersten Gerichtshofes im Bereich des Menschenrechtsschutzes auf nationaler Ebene (Twinning)
Das LBI-GMR brachte österreichische Expertise in dieses Twinning-Projekt ein, das das übergeordnete Ziel verfolgte, die Unabhängigkeit und Effizienz der ukrainischen Justiz durch die Einführung europäischer Rechtsprechungsstandards zu stärken.
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UKRAINE: Stärkung der parlamentarischen Menschenrechtskommissarin (Twinning)
Das Projekt stärkt die Kapazitäten des Büros der ukrainischen parlamentarischen Menschenrechtskommissarin zur Prävention und Bearbeitung von Menschenrechtsverletzungen und verbessert zugleich Rechtsgrundlagen und Verwaltungspraktiken im Einklang mit europäischen Standards.
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MAROKKO: Stärkung der Kapazitäten des Nationalen Menschenrechtsrates (Twinning)
Das Projekt trägt zur Stärkung des Nationalen Menschenrechtsrats in Marokko (CNDH) durch Organisationsentwicklung, Kapazitätsaufbau und Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung der Umsetzung und Überwachung von Menschenrechten, bei.